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Was ist eigentlich Fitnesstraining?

Was ist eigentlich Fitnesstraining?

Was ist Fitnesstraining?

Fitnesstraining dient der Gesundheit bzw. der Gesunderhaltung. Die eigene körperliche Leistungsfähigkeit soll durch sportliche Aktivitäten erhalten oder verbessert werden. Das Training findet Einzeln oder in Gruppen statt. Hierzu stehen zahlreiche Fitness Studios, Sportanlagen oder Sportvereine zur Verfügung.

Das Fitnesstraining in der Gruppe motiviert nicht nur die Teilnehmer, sondern bringt auch noch zusätzlich viel Spaß.

Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurde unter Fitness, Bewegung in freier Natur gemeint. Es entstanden die ersten Kraft- und Kunststätten. Hier trainierten Männer und Frauen noch getrennt voneinander. Disziplin im Sport wurde damals noch großgeschrieben.

Wie alles Begann

Durch Leni Riefenstahl und Hans Surén wurde der muskulöse Idealkörper kreiert. Kranke und Behinderte passten nicht in dieses Idealbild.

1960 wurde der Fitnessboom aus den USA nach Deutschland gebracht. Der Bodybuilder Arnold Schwarzenegger gehörte damals zu dem Trendsetter der Fitnessbewegung.

1972 startete die Trimm-dich-Bewegung.

1980 wuchsen die Fitness Studios aus dem Boden.

Viele Krankheiten, wie Diabetes Mellitus, Gefäßerkrankungen, Herz- Kreislauf-erkrankungen, Muskel- und Gelenkbeschwerden uvm. sind auf mangelhafte Bewegung zurückzuführen. Genau hier setzt das Fitnesstraining an. Es dient der Vorbeugung und Linderung zahlreicher Krankheiten.

Das Risiko an einem Herzinfarkt und Fettleibigkeit zu erkranken kann durch ein gezieltes Fitnesstraining verringert werden.

Zum Fit sein gehört nicht nur ein gesundes Training, sondern auch die richtige Ernährung. Ein regelmäßiges Fitnesstraining kurbelt den Stoffwechsel an und somit die Fettverbrennung. Der Energieumsatz erhöht sich und es kommt zu einer gewünschten Gewichtsreduzierung.

Das Fitness-Training fördert die konditionelle und koordinative Fähigkeit und verbessert somit die körperliche Leistungsfähigkeit. Hierzu zählen:

Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination

Kraft

Durch ein Fitness-Training wird die intermuskuläre Koordination verbessert, d. h. die Fähigkeit der Muskulatur sich gegen einen Widerstand zu kontrahieren. Man unterscheidet hierbei zwischen allgemeiner und spezieller Kraft.

Unter allgemeine Kraft versteht man hierbei die Kraft aller Muskelgruppen, unabhängig von der Sportart oder der Bewegung. Unter der speziellen Kraft versteht man hingegen die Kraft, die bei einer bestimmten Sportart oder Bewegung aufgewendet wird.

Ausdauer

Ausdauer ist die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei lang andauernder Belastung. Ein Ausdauertraining wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus und verhindert bzw. wirkt sich günstig auf Diabetes aus. In Verbindung mit der richtigen Ernährung kann das Gewicht stark reduziert werden.

Schnelligkeit

Zu den Schnelligkeitsfähigkeiten zählen wir die Reaktionsschnelligkeit, die Beschleunigungsfähigkeit und die Bewegungsschnelligkeit. Mit Schnelligkeits-übungen werden diese Fähigkeiten trainiert und verbessert.

Beweglichkeit

Das Beweglichkeitstraining wirkt sich günstig bei Rücken- und Gelenksbeschwerden aus, die oft durch Bewegungsmangel entstehen. Es erhöht die Gesundheit und das Wohlbefinden. Beweglichkeit lässt sich durch Dehnübungen stark verbessern. Dadurch soll eine unregelmäßige Belastung auf den passiven Bewegungsapparat (Knochen, Knorpel, Bänder) ausgeglichen werden.

Koordination

Koordination ist ein harmonisches Zusammenspiel von Sinnesorganen, dem Nervensystem und der Muskulatur, d. h., die zeitlichen, räumlichen und kraftmäßigen Bewegungsabläufe zusammen. Sie werden im Fitnesstraining mit sogenannten Koordinationsübungen verbessert. Ein ausgewogenes Gleichgewichtsgefühl und Orientierungsvermögen wird wieder hergestellt.

Auch im Personal-Trainer-Bereich ist das Fitnesstraining für zeitgebundene Kunden eine Alternative. Durch die persönliche Betreuung bekommt man ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm. Fitnesstrainer oder Personaltrainer finden immer mehr Zuspruch in Fitnessanlagen, Wellness-Hotels, Kurhäusern, Reha-Kliniken und als Animateure auf Kreuzfahrtschiffen oder Ferienclubs. Anfänger, Untrainierte, ältere oder kranke Personen sollten vor dem Beginn eines Fitnesstrainings vorsichthalber mit ihrem Hausarzt sprechen.

Lassen Sie sich auf jeden Fall von einem erfahrenen Trainer einweisen und korrigieren. So werden Verletzungen durch falsches trainieren ausgeschlossen.

Als Trainer ist es empfehlenswert eine Ausbildung zum/r Fitnesstrainer/in zu absolvieren. Hier werden Ihnen umfangreiche Anatomiekenntnisse, Trainingsvarianten, Trainerverhalten und zahlreiche Übungskombinationen vermittelt.

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